Die Gewissenskrise unserer Zeit und die Bibel (RCV 1949)
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In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1949 diagnostiziert Margarethe Geyer eine Gewissenskrise, in deren Folge die einzelnen Menschen als Mitläufer in Massenbewegungen und als durch Naturwissenschaft und Kapitalismus determinierte Rädchen ihre eigene Handlungs- und Verantwortungsfähigkeit vergessen und leugnen. Ihre moraltheologischen Überlegungen argumentieren biblisch und aus der Erfahrung einer inneren Stimme, die mahnt: “Du sollst das Gute tun!”
„Das ist der Weg, den die Bibel zeigt, wenn ein Mensch in Schuld geraten ist. Er geht über die Anklage des Gewissens in tiefste Not der Gottesferne und führt schließlich zur Lösung vom Bösen, zu neuer und tieferer Gottesgemeinschaft. Es ist ein Weg, der sich nicht begnügt, auf der Oberfläche die Spuren des Bösen durch Nichtweiterwichtignehmen oder durch Vergessen zu verwischen, sondern der wirklich Neues schafft, der ein echter Gesundungsprozess ist.“

