Bin ich meines Bruders Hüter? (RCV 1990)
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Helmut Ockel betreibt in seiner Cary-Vorlesung von 1990 ein intensives Wieder-Lesen von 1. Mos. 4, 1-16, dem Mythos von Kain und Abel. Er interpretiert ihn u.a. als innerpsychischen Gegensatz zweier produktiver Kräfte. Nicht der sichtbar gewordene Zorn ist ‚böse‘, sondern der Umgang damit, die Tötung. Wir müssen Spannungen aushalten und den Dialog innen wie außen führen, nicht unterbinden.
“Das ‚Hüten‘, die ‚Fürsorge‘ schließt das Anerkennen der Gegensätzlichkeiten und das ‚Wahr‘nehmen unserer Aggressionsbereitschaft ein. Beides brauchen wir, beides wurde uns ‚verkündet‘.”
Zusätzliche Information
| Gewicht | n. a. |
|---|---|
| Format | Heft, PDF |
Informationen zum Buch
Erscheinungsjahr
1990
Seiten
32

