Die Kraftquellen unseres Lebens (RCV 1950)
Die Kraftquellen unseres Lebens (RCV 1950)
In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1950 fragt Otto Frick nach den Kraftquellen, die Quäkerinnen und Qu#kern zu aller Zeit halfen, Klarheit, Wahrhaftigkeit und Frieden zu fühlen und ihre Einsichten in Handeln zu übersetzen. Insbesondere die Andacht und das Gebet versteht Frick als solche Kraftquellen.
Die Gewissenskrise unserer Zeit und die Bibel (RCV 1949)
Die Gewissenskrise unserer Zeit und die Bibel (RCV 1949)
In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1949 diagnostiziert Margarethe Geyer eine Gewissenskrise, in deren Folge die einzelnen Menschen als Mitläufer in Massenbewegungen und als durch Naturwissenschaft und Kapitalismus determinierte Rädchen ihre eigene Handlungs- und Verantwortungsfähigkeit vergessen und leugnen. Ihre moraltheologischen Überlegungen argumentieren biblisch und aus der Erfahrung einer inneren Stimme, die mahnt: “Du sollst das Gute tun!”
Gandhi und wir (RCV 1948)
Gandhi und wir (RCV 1948)
Die Cary-Vorlesung des Jahrs 1948 erschien (wegen des anhaltenden Papiermangels) nicht als eigenständige Publikation, sondern wurde im der Zeitschrift “Der Quäker” veröffentlicht. In ihr beschreibt der niederländische Quäker Robert Limburg das Leben, das Wirken und die spirituellen Überzeugungen Mahatma Gandhis. Die Vorlesung ergründet die Verbindungen zwischen Quäkerglauben und Satyagraha, zeugt von der Bewunderung für Gandhis Klarheit und Radikalität und formuliert einen Punkt, an dem die Quäker Gandhis Weg weitergehen könnten: als Überwindung des nationalen “wir” hin zu einem humanistischen Universalismus.
Die Botschaft der Bibel (RCV 1947)
Die Botschaft der Bibel (RCV 1947)
Die erste Cary-Vorlesung nach dem zweitem Weltkrieg hielt der Quäker-Theologe Emil Fuchs. Aufgrund des Papiermangels wurde sie zunächst nicht gedruckt verbreitet, erst 1954 erschien eine Druckversion. Fuchs fragt in dem Text nach der Botschaft der Bibel jenseits von Überlieferung, Bekenntnissen und Autoritäten. Es geht ihm um die gelebte Erfahrung “Jesus” und die Wirklichkeit einer fortgesetzten Offenbarung, die George Fox erfuhr und die Fuchs für seine Gegenwart reklamiert – auch und gerade in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.
Lebensbejahung (RCV 1940)
Lebensbejahung (RCV 1940)
Das Ehepaar Walther und Johanna Rieber hielt 1940 eine gemeinsame Cary-Vorlesung. In dieser entwerfen sie eine an Goethe und Schweitzer orientierte philosophisch-humanistische Theologie, die Natur und Kultur, Leben und Tod bejaht.
Das Leben, ein Gebet (RCV 1939)
Das Leben, ein Gebet (RCV 1939)
Der britische Quäker Carl Heath hielt 1939 die Cary-Vorlesung. Heath hatte sich jahrzehntelang für die Einrichtung von “Quaker Embassies”, auch in Deutschland, eingesetzt und war federführend in der internationalen Friedensarbeit. Seine Cary-Vorlesung widmet sich dem Gebet, der Verbundenheit mit Gott, und dem Leben als Gebet – der Nächstenliebe und dem Handeln für den Frieden. In intensiver Rezeption der Werke Gandhis entwickelt Heath so eine Theologie des gewaltfreien Widerstands.
Das Ewige in seiner Gegenwärtigkeit und zeitliche Führung (RCV 1938)
Das Ewige in seiner Gegenwärtigkeit und zeitliche Führung (RCV 1938)
1938 luden die deutschen Quäker:innen den amerikanischen Quäker-Mystiker Thomas Kelly ein, die Cary-Vorlesung zu halten. Kelly, der Deutschland aus seiner Zeit im internationalen Quäkerbüro in Berlin kannte, sprach über die mystische Erfahrung als die Gegenwart transzendierende, sie damit aber nicht ignorierende Erfahrung.
Die Religiöse Gesellschaft der Freunde (RCV 1937)
Die Religiöse Gesellschaft der Freunde (RCV 1937)
In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1937 fragt Anfons Paquet nach der Bedeutung des Namens der Quäker, “Regiöse Gesellscahft der Freunde”: Was heißt es, einander Freund zu sein, was bedeutet es, Gesellschaft zu leben?
Urchristentum, Quäkertum und wir (RCV 1936)
Urchristentum, Quäkertum und wir (RCV 1936)
Die erste Cary-Vorlesung hielt 1936 Hans Albrecht, der aus Schreiber der Jahresversammlung im Nationalsozialismus versucht, die Aufgabe der Quäker zu bestimmen. Seine Vorlesung vergleicht die Situation und Antworten der Urchristen mit jenen der Frühen Quäker und der Quäker in seiner Gegenwart.
