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Quäkerglaube, Quäkerzeugnis und Quäkerarbeit : gestern, heute und morgen (RCV 2000)

Kurt Strauss
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"Lasst mich einfach sagen, dass wir ein neues Millennium begonnen haben, und das scheint mir Grund genug zu sein, einen Augenblick innezuhalten um zu überlegen, woher wir gekommen sind, wo wir jetzt stehen und wo und wie wir am besten weitermachen sollen. Sollten wir einfach wie bisher weitermachen? Wäre das der richtige Weg für uns?"
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Quäkerglaube, Quäkerzeugnis und Quäkerarbeit : gestern, heute und morgen (RCV 2000)

Kurt Strauss
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In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 2000 fragt der britische Quäker Kurt Strauss nach der Verbindung von Glaube und Wirken bei de Frühen Freund:innen, am Jahrtausendwechsel und, soweit das möglich ist, in der Zukunft. (Mit einem Nachwort des Autors für die Online-Veröffentlichung, dreizehn Jahre später).

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Das Sichtbare verwandeln / Transforming the Visible (RCV 1999)

Dori Veness
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„Es ist überaus wichtig zu begreifen, dass Kontemplation und Aktivität einander keineswegs ausschließen. Zwischen ihnen gibt es keinen Widerstreit, zwischen ihnen braucht es auch keine Spannungen zu geben. Doch sollten Kontemplation und Aktivität in Balance gebracht werden.“ The PDF version is bilingual German/English.
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Das Sichtbare verwandeln / Transforming the Visible (RCV 1999)

Dori Veness
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In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1999 lotet Veness Höhen und Tiefen ihres kontemplativen Lebens aus und vergleicht es mit dem aktiven, zielstrebig handelnden Dasein anderer. Ihre Berufung war vielleicht keine Wahl – eine Erkrankung schränkt ihre Möglichkeiten ein -, doch sie lebt sie als solche und bringt uns den Beitrag, den kontemplative Menschen in der Gemeinschaft einbringen können, näher.

The PDF version is bilingual German/English.

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Quäker in der Gesellschaft (RCV 1998)

Hans-Ulrich Tschirner
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Quäker in der Gesellschaft (RCV 1998)

Hans-Ulrich Tschirner
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In seiner Cary-Vorlesung von 1998 lotet Hans-Ulrich Tschirner unser Wirken als Quäker in der Gesellschaft aus, die schwierigen oder gar unmöglichen Entscheidungen wie im 17./18. Jahrhundert beim “heiligen Experiment” (William Penn), der Quäker-Kolonie Pennsylvanien, in der rund 70 Jahre lang das Friedenszeugnis als oberste Richtschnur politischen Handelns galt, bis die abgeforderte Zahlung einer Kriegssteuer zum Rückzug der Quäker aus der Regierung führten. Auch in der heutigen Gesellschaft begegnen wir oft solchem Dilemma als “Philanthropen, Revolutionäre oder nur religiöse Phantasten”, so der Untertitel.

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Soziale Zeugnisse der Quäker (RCV 1997)

Inge Specht
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"Immer wieder hat mich aufs Neue fasziniert, was Quäker in den 300 Jahren ihrer Geschichte im Kleinen angeregt haben. Die Wirkung ihrer schlichten, radikalen Ethik ist hier in Deutschland weniger bekannt.“ Inge Specht fragt, ob die Quäker neben dem Friedenszeugnis auch ein Soziales Zeugnis formulieren sollten - und zeichnet nach, wie Quäker früher und heute dieses Zeugnis immer schon lebten und leben.
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Soziale Zeugnisse der Quäker (RCV 1997)

Inge Specht
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In ihrer Cary-Vorlesung von 1997 fragt sich Inge Specht, ob die Quäker neben dem Friedenszeugnis auch ein Soziales Zeugnis formulieren sollten? Sie zeichnet nach, wie Quäker früher und heute dieses Zeugnis immer schon lebten und leben, und wagt sogar einen Versuch, aus den bekannten Texten Formulierungen zu destillieren.

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Kinder zwischen naiver und intellektueller Religiosität (RCV 1996)

Heinrich Brueckner
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"Jeder Mensch stellt sich in irgendeiner Form drei philosophische Grundfragen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Er stellt sie in jedem Lebensabschnitt neu, aus jeweils anderer Perspektive, und er versucht sie je nach dem Stand seines Wissens und seiner Lebenserfahrung immer differenzierter zu beantworten."
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Kinder zwischen naiver und intellektueller Religiosität (RCV 1996)

Heinrich Brueckner
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Heinrich Brückner beschreibt seine Cary-Vorlesung von 1996 so: “Zusammenfassend habe ich ein sehr weit offenes Verständnis für Religiosität dargestellt von der naiv aufgenommenen Erfahrung bis zum reflektierenden Ringen um Verständnis – auch mit Hilfe von Symbolbildern.” Er spannt den Bogen von prägenden Erfahrungen der eigenen Kindheit über Erkenntnisse aus seiner langjährigen Praxis als Kinderarzt hin zu intellektueller Begriffbildung späterer Jahre. Religiösität als lebendige Energie außerhalb religiöser Dogmen ins Leben zu integrieren, als lebendigen Fluss des Werdens, ist sein Wunsch und Ziel.

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Meine Erfahrung der Botschaft von George Fox durch seine Episteln (RCV 1995)

Annette Fricke
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"Fox nahm die Botschaft auf und verbreitete diese Erfahrung, die sein Herz vor Freude hüpfen ließ. Er konnte ‚cheerfully’ – ‚froh’ – über diese Welt gehen." Die Episteln machen den Kern des Quäkertums erfahrbar, müssen aber für heutige Leser erläutert werden - dieser Aufgabe stellt sich die Vorlesung.
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Meine Erfahrung der Botschaft von George Fox durch seine Episteln (RCV 1995)

Annette Fricke
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Annette Fricke widmet sich in ihrer Cary-Vorlesung von 1995 den Episteln von George Fox, die er 1647 bis zu seinem Tod 1691 verfasste, ihrem zeitlichen Kontext, ihrer Sprache und Symbolik, den biblischen Bezügen und ihrer Relevanz für uns heute. Sie spürt einzelnen Sätzen und Worten nach, wägt die Nuancen der verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten ab und interpretiert ihre Bedeutung damals und heute, so dass George Fox’ Denken für uns klar und einsichtig wird. Mit Übersetzung der Episteln von George Fox und Zeittabelle im Anhang.

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Spirituelle Freundschaft : neue Modelle, neue Beziehungen (RCV 1994)

Harvey Gillman
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„Wenn alles dunkel erscheint, ist es unsere Rolle als Quäker, Solidarität und Gastfreundschaft anzubieten. Wir haben eine lebendige und aufregende Geschichte zu erzählen. Die frühen Quäker sagten, sie leben in biblischen Zeiten, ihre Geschichte sei Teil des göttlichen Abenteuers. Das gilt auch für uns.“
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Spirituelle Freundschaft : neue Modelle, neue Beziehungen (RCV 1994)

Harvey Gillman
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“Jesus befiehlt, aber der Befehl kommt nicht von oben herab, sondern es ist das Wort eines Freundes”. Mit dem Wesen dieser spirituellen Freundschaft, die auf Gleichheit, Akzeptanz, Liebe beruht, beschäftigt sich Harvey Gillman in seiner Cary-Vorlesung von 1994. Gillman stellt Modelle unserer Beziehungen vor: die wir zum “großen Mysterium” unterhalten und unter uns in Gemeinschaft, die der frühen Freunde und die der heutigen. “Da Gott gastfreundlich ist, müssen auch wir es sein.”

  • Die PDF-Datei ist ein Scan der Printversion – Onlineversion folgt.
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Jesu Nachfolge heute : vom Erlöser zum Leitbild (RCV 1993)

Maurice de Coulon
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"Es ist wie bei zwei Liebenden, die sich als füreinander bestimmt erkennen, weil sie sich gegenseitig in ihrem wahren Selbst erkennen. Ich erkenne den anderen in mir. Ich erkenne den Schatten des Ichs als unabdingbaren Bestandteil meines ganzen Selbst und bringe ihn ans Licht. Licht und Schatten verbinden sich miteinander. Dadurch verwandelt sich die destruktive Kraft des Schattens in eine dem Licht dienende Kraft. Wer könnte das für mich tun, außer mein Ich, das zum Selbst wird."
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Jesu Nachfolge heute : vom Erlöser zum Leitbild (RCV 1993)

Maurice de Coulon
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Maurice de Coulon skizziert in seiner biographisch ausgerichteten Cary-Vorlesung von 1993 sein anderes Jesusbild: das Bild von Jesus, dem Erlöser, hinter sich lassend, erkennt er Jesus als Leitbild an, als Wegbereiter, als Ausdruck des Prinzips “Leben” ohne Wenn und Aber, in der Liebe, im Dienen, in der Erkenntnis, in der Nachfolge. “Er stellt mit seinem Leben ein für mich bisher unübertroffenes Sinnbild für mein eigenes Leben dar.”

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Quäker sein zwischen Marx und Mystik (RCV 1992)

Heinz Roehr
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"Dies ist mein Leben, mein Weg, der sozusagen „von Fuchs zu Fox“ und wieder zurück zu Fuchs geführt hat. [...] Mystik und Marxismus/Sozialismus sind zunächst zwei getrennte, sich gegenseitig kritisierende, aber zugleich einander ergänzende Wege zum Menschsein. Sie verhalten sich wie Einatmen und Ausatmen, wie Systole und Diastole. Aber sie konvergieren in dem Punkt, wo es ein eindeutiges Ja zur Schöpfung, zur schwesterlichen Erde, zur Rettung des Menschen zu sprechen gilt."
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Quäker sein zwischen Marx und Mystik (RCV 1992)

Heinz Roehr
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“Ich erforsche Mystik, ich lehre Mystik und versuche, Mystik zu leben (…)! Ich erforsche Marxismus, ich lehre Marxismus und ich versuche, Marxismus zu leben”, schreibt Heinz Röhr 1992 in seiner Cary-Vorlesung. Damit ist zugleich sein eigenes Leben “umfasst”, als real erlebte Quintessenz von Lehre und Theorie.

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Die Quäker : ein Orden in der Gemeinschaft der Christen? (RCV 1991)

Paul Oestreicher
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"Worin liegt nun der Sonderauftrag dieses Ordens, dieser kleinen, unsystematischen aus der christlichen Tradition hervorgegangenen Gemeinschaft? ... [Sich] zu einer verbindenden Gemeinschaft [zu] entwickeln, die einen bisher unerfüllten Beitrag machen könnte zur Einheit unserer zerrissenen, zerspaltenen Menschheit. Wären wir dann dem Punkt etwas näher gekommen, sagen zu können: das innere Licht Gottes vereint und trennt nicht mehr? Damit wäre vielleicht zumindest ein Unheil der Religion im Ansatz aus der Welt geschafft."
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Die Quäker : ein Orden in der Gemeinschaft der Christen? (RCV 1991)

Paul Oestreicher
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Der anglikanische Pfarrer und Quäker Paul Oestreicher versucht in seiner Cary-Vorlesung von 1991, die Quäker-Gemeinschaft als “Orden” christlicher Prägung besser zu verstehen, erklärt die Parallelen und Unterschiede und fragt nach seinen Aufgaben. Der Orden der “Suchenden einerseits und der Flüchtlinge [aus der Kirche] andererseits” stellt auch “hohe Forderungen … der risikoreichen Freiheit und der teueren Liebe”.

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Bin ich meines Bruders Hüter? (RCV 1990)

Helmut Ockel
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"Das ‚Hüten‘, die ‚Fürsorge‘ schließt das Anerkennen der Gegensätzlichkeiten und das ‚Wahr‘nehmen unserer Aggressionsbereitschaft ein. Beides brauchen wir, beides wurde uns ‚verkündet‘."
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Bin ich meines Bruders Hüter? (RCV 1990)

Helmut Ockel
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Helmut Ockel betreibt in seiner Cary-Vorlesung von 1990 ein intensives Wieder-Lesen von 1. Mos. 4, 1-16, dem Mythos von Kain und Abel. Er interpretiert ihn u.a. als innerpsychischen Gegensatz zweier produktiver Kräfte. Nicht der sichtbar gewordene Zorn ist ‚böse‘, sondern der Umgang damit, die Tötung. Wir müssen Spannungen aushalten und den Dialog innen wie außen führen, nicht unterbinden.

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Glauben, der nicht zu Taten führt, ist ein leblos Ding (RCV 1989)

Annelies Becker
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"Dem Gedanken des inneren Lichts und dem Glauben an das Gute im Menschen entspringend versuchen wir zu vermeiden, dass ein Programm einer Gruppe aufgezwungen und nicht genügend auf gemeinsame positive Zusammenarbeit geachtet wird, wie das bei Regierungen vorkommen kann [...]; soziale Gerechtigkeit, die Kluft zwischen arm und reich, erfordert auch in diesem Bereich dauernde Wachsamkeit.[...] Die geistige Grundeinstellung müsste spürbar sein. Sie ist die treibende Kraft, die den Samen sät und an ganz unerwarteten Stellen Blüten treiben lässt."
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Glauben, der nicht zu Taten führt, ist ein leblos Ding (RCV 1989)

Annelies Becker
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Ausgehend von ihrer Erfahrung mit der Quäkerspeisung in den 1920er Jahren legt Annelies Becker in ihrer Cary-Vorlesung aus dem JAhr 1989 dar, dass Hilfsarbeit und Soziale Anliegen im Herzen des Quäkertums liegen.

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Es ist ein Licht in jedem Menschen (RCV 1988)

Ines Ebert
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"Es schmerzt mich immer wieder, wenn die Reinheit des Wollens nicht erkannt oder anerkannt wird, wenn das Licht im anderen und das Licht, das der andere sieht, nicht geglaubt wird, auch wenn dieses Verhalten mit dem Wohl zukünftiger Menschen begründet wird. Kann man die Würde zukünftiger Menschen durch Entwürdigung der heutigen gewinnnen? Das Licht ist in jedem heutigen Menschen, so wie es in jedem zukünftigen sein wird."
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Es ist ein Licht in jedem Menschen (RCV 1988)

Ines Ebert
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In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1988 sucht Ines Ebert nach dem Grund der Toleranz und der Hoffnung, die entsteht, wenn wir auf das Licht im Anderen antworten.

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Der Raum der Stille im Alltäglichen (RCV 1987)

Wolfgang Harms
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"Miteinander haben wir die Stille gelernt, in sie einzutreten, auf sie zu warten, sie zu erfahren, lebendig und erfüllt. Dabei war es gleich, ob es im Regen im feuchten Zelt am Rhein, auf der Wiese am Hang, im nächtlichen Regenwald oder bei Sonnenaufgang auf dem Hügel vor dem Steinbruch über der Ruhr war, oder auch bei der gemeinsamen Arbeit im Workcamp."
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Der Raum der Stille im Alltäglichen (RCV 1987)

Wolfgang Harms
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In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1987 beschreibt Wolfgang Harms die Wirkung der Stille, aus denen eine schöpferische Unruhe erwachsen kann. In der Stille wird die Beziehung zu Gott ebenso gestärkt wie jene zu anderen Menschen, so seine Erfahrung.

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… “dass man da wohnen möge” (RCV 1986)

Helga Tempel, Konrad Tempel
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"Wir möchten [...] uns freudig anderen Menschen nähern und dem Ruf der Erde antworten, die eine Hand leer, in der anderen quellende Samenkörner, voll Vertrauen in die uns geschenkten Möglichkeiten und gleichzeitig im Bewusstsein, Teil einer langen Kette zu sein."
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… “dass man da wohnen möge” (RCV 1986)

Helga Tempel und Konrad Tempel
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Helga und Konrad Tempel teilen ihre “Vision und Erfahrung eines gemeinsamen Lebens”: Zwei Lebenswege, gemeinsame spirituelle Suche und gemeinsames Engagement für den Frieden und die Gewaltfreiheit.

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Einzelheiten zum Ganzen (RCV 1985)

Hans Petersen
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"Alle theologischen oder philosophischen Überlegungen unternehme ich (zwangsweise) als Laie. Hintergründe meiner Aussagen sind: Gespräche, Bücher, Phantasien, Kombinationen, Menschen, Menschen, Menschen... Mein religiöses Leben stützt sich nicht auf Wissen, nur auf (mystische) Erfahrung, woraus sich einiges wiederholt Erlebte oder Erfahrene zu gewissem (=gewusstem) Wissen verdichtet hat... etwa die Auffassung, dass Religiosität die Verbindung von allem mit allem zu allem, also vielleicht eine besondere Art Dialektik sei."
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Einzelheiten zum Ganzen (RCV 1985)

Hans Petersen
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Hans Petersen, der als Protest gegen den Nationalsozialismus zum Quäker wurde, blickt in seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1985 zurück auf sein Leben und die Antworten, die er auf die Frage gefunden hat, woran und warum er glaubt.

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Lasst euer Leben sprechen : Das Christus-Licht in gewöhnlichen Menschen wie du und ich (RCV 1984)

Pleasaunce Holtom
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"Die frühen Quäker waren Männer und Frauen, die auf den göttlichen Geist in sich lauschten und mit ihrem Leben antworteten. Das Licht des Christus, das in ihnen leuchtete, kann und soll auch uns erleuchten – uns gewöhnliche Menschen, dazu aufgerufen, für die Wahrheit zu zeugen. Unser Leben spricht freilich auf jeden Fall, ob wir das möchten oder nicht. Worauf es dabei aber ankommt, ist, was unser Leben jeweils sagt."
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Lasst euer Leben sprechen : Das Christus-Licht in gewöhnlichen Menschen wie du und ich (RCV 1984)

Pleasaunce Holtom
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Die Cary-Vorlesung von Pleasaunce Holtom aus dem Jahr 1984 stellt das Leben ‘gewöhnlicher’ Quäker in den Mittelpunkt und erzählt dabei amerikanisch-deutsche Quäkergeschichte. Das Leben spricht auf jeden Fall, so das Fazit – aber es kommt darauf an, was es sagt.

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Fürchtet Euch nicht … (RCV 1983)

Georg Schnetzer
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"Für Jesus besteht die tödliche Krankheit, an der die Menschen leiden, in der Furcht ... Von dieser Furcht müssen wir befreits werden. "Sicher", werdet ihr sagen, "meinst du, müssen wir von der Sünde befreit werden?" Ich glaube nicht. Die Sünde scheint Jesus nicht so zu beschäftigen. Die hat er einfach vergeben. Sein Urteil über die Furcht wars viel rigoroser. [...]Jesus war ein Realist. Er wußte, daß wir uns mit der Furcht selbst auseinandersetzen müssen. Was er seinen Jüngern sagte, ist, daß es ihnen schlechter gehen wird als anderen Menschen. "Wer mir nachfolgen will, nehme sein Kreuz auf sich" oder ein andermal: "In der Welt habt ihr Angst, aber habt nur Mut." Kurzum, er sagte, daß das Schlimmste, das dir passiert, nichts zum Fürchten ist."
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Fürchtet Euch nicht … (RCV 1983)

Georg Schnetzer
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In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1983 fragt Geoerg Schnetzer nach den Gründen für Angst in seinem und unserem Leben und den Möglichkeiten, diese zu überwinden: “Das war also der Auftrag von Jesus, so wie er ihn verstand: Die Furcht in den Herzen der Menschen zu besiegen und sie durch Vertrauen und Zuversicht zu ersetzen. Uns von einem Leben der Defensive zu befreien und an dessen Stelle ein Leben der Freiheit und Spontaneität zu setzen. Ein reiches und erfülltes Leben an die Stelle der zerbrechlichen und ängstlichen Existenz zu setzen, zu der unsere Furcht uns verdammt.”

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Frieden schaffen in Glauben und Handeln der Quäker (RCV 1982)

Duncan J. Wood
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"In all den Friedensfragen unserer Zeit - ob sie die gerechte Verteilung der Güter, die Menschenrechte oder Abrüstung betreffen - werden wir feststellen, daß wir nicht allein sind: Viele andere Organisationen sind an der Arbeit, von denen manche mehr Mitglieder und mehr Hilfsquellen und ·mittel haben als unsere Gesellschaft. Viele unserer Mitglieder arbeiten in diesen Organisationen mit und sind dort willkommen, weil - es mag uns verlegen machen, es zuzugeben - die Teilnahme der Quäker ein gewisses Prestige verleiht. Wir könnten sogar in Versuchung kommen zu glauben, daß wir die Tätigkeit für unser Zeugnis für den Frieden diesen einzelnen Mitgliedern anvertrauen und über lassen könnten und damit unserer Gesellschaft der Freunde keine weitere Verantwortung bleibt, als diesen einzelnen Freunden ihren Segen zu geben und durch sie den Organisationen, mit denen sie zusammenarbeiten. Diese Haltung würde den Beitrag, den unsere Gesellschaft der Freunde durch ihr gemeinschaftliches Zeugnis und durch ihre dreihundert Jahre lange Erfahrung - der Friedensbewegung der aOer Jahre zu geben hat, entscheidend mindern. Ein Beitrag, den wir vielleicht zu wenig in Rechnung stellen, geschieht durch unser Vorgehen bei den Quäker-Geschäftsversammlungen."
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Frieden schaffen in Glauben und Handeln der Quäker (RCV 1982)

Duncan J. Wood
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In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1982 setzt sich Duncan Wood mit dem Einsatz für den Frieden bei den frühen Freunden und in der Bibel auseinander und fragt, was das für die Wirklichkeit der 1980er Jahre bedeutet: Welchen prophetischen Auftrag haben die Quäker zwischen Friedensbewegung und Kapitalismuskritik, Apartheid und Abrüstung

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Was nennt ihr mich Herr, Herr! Und tut doch nicht, was ich sage? (RCV 1981)

Margarethe Scherer
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"Die ersten Freunde haben ihren Glauben ganz auf die innere Erfahrung gestützt. Sie hatten den Mut, vieles zu verwerfen, was damals anderen Christen wesentlich, unabdingbar erschien. Ich meine, daß wir ihr Vermächtnis schlecht verwalten, wenn wir jetzt ihre Aussagen einfach übernehmen und als notwendige Glaubenssätze betrachten. Unsere Religion wird auch nur tragen, wenn sie auf eigener Glaubenserfahrung ruht, nicht auf Tradition. Ich bin nicht der Meinung, ein Quäker brauche nichts zu glauben. Es scheint mir aber ganz wesentlich, daß ein Quäker die Freiheit hat, das zu glauben, was er wirklich glaubt."
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Was nennt ihr mich Herr, Herr! Und tut doch nicht, was ich sage? (RCV 1981)

Margarethe Scherer
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In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1981 fragt Margarethe Scherer nach dem eigenem Glauben und jenem der Quäker. Sie geht dabei auf in Kinderglauben und die Skepsis der Theologiestudentin ein, auf moraltheologische Fragen ebenso wie praktisch-politische, wenn es darum geht, einen Glauben für ihre Gegenwart zu entwickeln.

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Das Vermächtnis der frühen Freunde – Anruf und Auftrag an uns (RCV 1980)

Elisabeth Hering
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"Wie sieht es in unseren Freundesgruppen aus? Wie viel Zeit wenden wir daran, um uns in gemeinsamer Andacht das wahre Vermächtnis der Frühen Freunde zu eigen zu machen? Was können wir mit dem Ruf: Gehe hin und verkaufe alles, was du hast, und erwirb die kostbare Perle - das einzige, was wirklich Wert besitzt - trachte am ersten nach dem Reiche Gottes und nach seiner Geordnetheit, so wird dir alles, was du sonst noch brauchst, hinzugegeben werden was können wir mit dieser Wahrheit, in der die Frühen Freunde lebten und starben, noch anfangen? [...] Meine tiefste Überzeugung ist, daß das Quäkertum, das uns die Frühen Freunde als ihr Vermächtnis hinterlassen haben und das in der Erfahrung des Inneren Christus und in der Hingabe an seine Führung besteht, keiner Zeit notwendiger war als der unsern. Und nur darüber müßten wir ins Zittern geraten, daß wir die drängenden Probleme dieser unserer Zeit mit unsern menschlichen Verstandeskräften allein zu lösen versuchen, statt uns den Kräften hinzugeben, die über uns hinausgehen und unüberwindlich sind."
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Das Vermächtnis der frühen Freunde – Anruf und Auftrag an uns (RCV 1980)

Elisabeth Hering
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In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1980 versucht die QUäkerin und Schriftstellerin Elisabeth Hering, die “Frühen Freunde”, also die erste Generation Qu#ker:innen “erst einmal aus den Gegebenheiten ihrer eigenen Zeit zu verstehen, um das erkennen zu können, was über alle Zeitgebundenheit hinaus für alle Zeiten, also auch für die unsere, Gültigkeit hat.” Sie schildert detailreich die Zeit, das Leben und die Erfahrungen von Geroge Fox, Margaret Fell und anderen.

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Alles ist Euer – Ihr aber seid Gottes (RCV 1979)

Heinrich Carstens
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"Unsere Entscheidungen sind zwar frei, nicht aber die Konsequenzen derselben. So wie wir die Früchte einer richtigen Entscheidungswahl genießen dürfen, müssen wir die Folgen und Lasten einer falschen Wahl tragen. In der Konsequenz erscheint mir der Herr unerbittlich."
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Alles ist Euer – Ihr aber seid Gottes (RCV 1979)

Heinrich Carstens
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In seiner Cary-Vorlesung von 1979 geht Heinrich Carstens den Konsequenzen für unser Denken und Handeln nach, wenn wir Gott als Schöpfer dieser Welt betrachten, die wir sonst nur materiell, naturwissenschaftlich und technisch begreifen und radikal verändern. In einem verantwortlichen Leben in Gottes Schöpfung als bewahrender Gärtner, nicht als Herrscher über eine  unterworfene, untertänige Natur sieht Carstens unsere Zukunft.

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Wege zur Gemeinsamkeit in einer Zeit des Zwielichts (RCV 1978)

David Eversley
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"Daß uns die Gnade versagt wird, liegt daran, daß es uns schwer zu fallen scheint, von Privilegien keinen Gebrauch zu machen. Es ist offensichtlich die Pflicht derer, die in der Tradition aufgewachsen sind, jetzt ihre Sonderstellung aufzugeben und bewußt ihrem Glauben gemäß in dieser zwielichtigen Welt zu leben."
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Wege zur Gemeinsamkeit in einer Zeit des Zwielichts (RCV 1978)

David Eversley
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In seiner Cary-Vorlesung von 1978 spricht David Eversley von der schmerzvollen Anpassung an veränderte Umstände in einem neuen Zeitalter des “Zwielichts”, in dem die Schere zwischen armen und reichen Menschen und Nationen weiter wächst. Mit der Kraft des Lichtes einen Weg aus der Dunkelheit finden, christlich-radikal handeln, die Nähe der Benachteiligten suchen, Bitterkeit mit Liebe und Verzweiflung mit Glauben beantworten, gemeinsam Lösungen suchen und verwirklichen.

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Konsequenzen einer Quäker-Glaubenshaltung (RCV 1977)

Hans Schuppli
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"Dies ist ja wohl immer das Schwierigste: das zu verwirklichen, was uns zu Menschen macht, die frei sind vom Ich, um für Gott zu leben. Dazu brauchen wir mehr als menschliche Hilfe, mehr als schöne Predigten und religiöse Rituale."
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Konsequenzen einer Quäker-Glaubenshaltung (RCV 1977)

Hans Schuppli
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Hans Schuppli untersucht in seiner Cary-Vorlesung von 1977 “klassische” Quäkerzitate:  „Ozean des Lichts“, „Das von Gott in jedem Menschen“, dass „…es einen gibt, der zu unserem Zustand spricht“, Metaphern wie „das Innere Licht“ oder „der Innere Christus“. Er fragt sich, ob jene Zitate aus lebensnaher, persönlicher Erfahrung stammen oder doch nur dogmatischen Charakter haben, Wunschdenken sind oder Kraftquelle, die uns in Bewegung setzt: hin zu einem sakramentalen, “einfachen” Leben.

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Woher die Bilder kommen : Gedanken über Kunst und Meditation (RCV 1976)

Hans Haffenrichter
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Von dieser Cary-Vorlesung steht ein Scan der Druckausgabe zum Download zur Verfügung.
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Woher die Bilder kommen : Gedanken über Kunst und Meditation (RCV 1976)

Hans Haffenrichter
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In seiner Cary-Vorlesung von 1976 stellt Hans Haffenrichter die Malerei als ernsten Auftrag dar, nicht Liebhaberei, sondern Weg, das Humane in der technischen Welt zu sichern. Wenn er aus meditativer Haltung heraus mit geistigem Auge malt, werden die Farben Ausdruck seines Inneren, seines Herzens, die bei den Betrachtenden auch eine Art Meditation hervorrufen. Das Unsagbare sichtbar machen, so wie es in der Musik hörbar wird, beides zum Lobe Gottes.

 

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