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Nimm auf was dir Gott vor die Tür gelegt hat (RCV 2006)

Gisela Faust
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"Einige Mitglieder waren ausgetreten, doch mindestens eben so viele neu eingetreten. Außerdem fanden sich viele Menschen ein, die selbst unter dem politischen Druck litten und ausgegrenzt wurden. Die Andachten waren sehr gut besucht. In dem grßen Versammlungsraum stand im Mittelpunkt ein Tisch mit einer blauen Decke, einem Blumenstrauß und einer Bibel. Die Fenster gingen zu einem Innenhof, an dem sich eine Kaserne anschloss. Von dieser erklang auch am Sonntag der Marschtritt und die Kommandos der Soldaten zu uns herüber und ließ uns die Welt draußen nicht vergessen. Die Andacht begann schweigend, doch es kamen sehr bald Wortbeiträge. [...] In der Zeit wurden die Andachten auch von einem Spitzel besucht und einmal wurden nach der Andacht alle Anwesenden von der Geheimen Staatspolizei kontrolliert. Das hatte böse Folgen für die jüdischen Teilnehmer und auch für die Quäkergruppe."
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Nimm auf was dir Gott vor die Tür gelegt hat (RCV 2006)

Gisela Faust
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“Anhand meines eigenen Lebens möchte ich das Leben der Quäker in Deutschland beleuchten und auch Veränderungen aufzeigen”: Gisela Faust berichtet in ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 2006 von Erfahrungen, die sie in ihrem Quäkerleben gemacht hat, und von jenen ihrer Eltern – ein Panorama vom ersten Weltkrieg über den Nationalsozialismus und die deutsch-deutsche Teilung bis in die Gegenwart.

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Schüttet das Kind nicht mit dem Bade aus : Story – Gemeinschaft – Herausforderung für die Religiöse Gesellschaft der Freunde (RCV 2005)

Eva Pinthus
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"Alle spirituellen Stories bestätigen die Notwendigkeit von Gemeinschaft. Die Gemeinschaft gibt diese Stories weiter. Ich definiere eine spirituelle Gemeinschaft durch drei miteinander verbundene Aspekte: Zugehörigkeit, Erinnerungen, Werden. Warum gehören wir einer religiösen Gemeinschaft an?"
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Schüttet das Kind nicht mit dem Bade aus : Story – Gemeinschaft – Herausforderung für die Religiöse Gesellschaft der Freunde (RCV 2005)

Eva Pinthus
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Eva Pinthus floh mit einem Kindertransport aus Nazideutschland nach Großbritannien und war während der Zeit der DDR dort eine ständige Besucherin und wichtige Kontaktperson für die ostdeutschen Freund:innen, denen sie ihre Cary-Vorlesung aus dem Jahr 2005 widmete. Ihr Thema ist die Verständigung mittels Stories: “Um es abgekürzt zu sagen: Die Eltern verstehen die Kinder nicht, die Kinder die Eltern nicht, die Geschwister untereinander nicht; so hat es mal ein amerikanischer Botschafter gesagt, und nun kommen wir und wollen, dass sich die Völker verstehen. Also dahinter steckt eine tiefe Weisheit: Man muss sich große Mühe geben, man muss zuhören können und man muss sein Eigenes artikulieren können, um ein Stück Verständigung zu erreichen.”

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Quercus Quakerus : die Wurzeln und Blüten des Quäkerbaums im 21. Jahrhundert (RCV 2004)

Tony Fitt
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"In diesem Vortrag versuche ich deutlich zu machen, wie wir Kraft aus unseren Wurzeln schöpfen können, ohne die Herausforderungen der Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Unsere Traditionen legen das Fundament für unsere prophetischen Botschaften und Taten. Wir haben den Vorteil, experimentell leben zu können, ohne an Dogmen gefesselt zu sein."
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Quercus Quakerus : die Wurzeln und Blüten des Quäkerbaums im 21. Jahrhundert (RCV 2004)

Tony Fitt
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In seiner Cary-Lecture aus dem Jahr 2004 nutzt der US-amerikanische Quäker Tony Fitt die Metapher des Baumes, um das Quäkertum zu beschreiben: “Wenn dieser Baum Früchte tragen soll, dann hat das bestimmte Voraussetzungen. Er muss in fruchtbarem Boden gepflanzt sein, mit ausreichender Bewässerung und einer gesunden Wurzelstruktur. Obgleich moderne Quäker fast jede Farbe des religiösen Spektrums vertreten, sind sie sich alle darüber einig, dass ihre Anfänge aus den Erfahrungen der frühen Freunde stammen, deren Wurzeln im Vorbild von Jesus zu finden sind.”

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Halte lieb deinen Genossen, dir gleich – ICH bin’s (RCV 2003)

Robert Antoch
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"Gewaltfreies gütekräftiges Handeln – also der Vorsatz, Gewalt nicht mit Gewalt zu vergelten und der aktive Ansporn, selbst keine Gewalt auszuüben – das ist für mich nicht etwa nur ein Traum, ein hehres Ideal, sondern eine Einstellung und ein Tun, das mir und meiner Familie das Leben gerettet hat. Ein in diesem Sinne „gütekräftiges“ Handeln ist für mich ein lebenserhaltendes Prinzip des Umgangs von Menschen miteinander, ein unverzichtbares Zeichen von Menschlichkeit."
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Halte lieb deinen Genossen, dir gleich – ICH bin’s (RCV 2003)

Robert Antoch
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In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 2003 umkreist Robert Antoch ein Thema, das ihn umtreibt, und das Jenseits der Worte liegt – die Verbundenheit zwischen den Menschen, das Liebesgebot und das gütekräftige Handeln.

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Vom Wesen und Werk der Liebe (RCV 2002)

Roswitha Jarman
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"'(So) musst du zwei Dinge beachten, die sich in der Liebe finden: Das eine ist das Wesen der Liebe, das andere ist ein Werk oder ein Ausbruch der Liebe. (Meister Eckehart)' [...] Es kommt nicht so sehr darauf an, welche Form unser persönlicher, religiöser Weg hat, das, worauf es ankommt, ist, dass wir zur Quelle der Liebe finden, und dass wir sie, in unserem Leben, ausfliessen lassen."
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Vom Wesen und Werk der Liebe (RCV 2002)

Roswitha Jarman
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Roswitha Jarman widmet ihre Cary-Vorlesung aus dem Jahr 2002 der Liebe – einer Liebe ohne warum, einer Liebe, die keine Erwide-
rung fordert, aber ganz konkrete Qualitäten hat.

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Licht, darin zu leben : Erkundungen in der Spiritualität der Quäker (RCV 2001)

Rex Ambler
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"Vor sieben Jahren beschäftigten mich zwei Probleme, die ich nicht zu lösen vermochte. Das erste war ein intellektuelles Problem in Bezug auf die Sprache der frühen Quäker. Das zweite war ein spirituelles Problem im Zusammenhang mit einer Sorge, die mein eigenes Leben betraf. Beide hatten kaum etwas miteinander zu tun, oder zumindest schien das damals so. Als ich jedoch einer Lösung dieser Probleme näher kam, wurde mir deutlich, wie eng sie miteinander verknüpft waren."
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Licht, darin zu leben : Erkundungen in der Spiritualität der Quäker (RCV 2001)

Rex Ambler
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„Der erste Schritt des Friedens ist es, still im Lichte zu verharren.“ (George Fox): Der britische Quäker Rex Ambler stellt das “Experiment mit Licht” (Experiment with Light) vor, ein zeitgenössisches (Meditations-)Programm, um individuell und in Gemeinschaft die Quäkerspiritualität zu erkunden.

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Quäkerglaube, Quäkerzeugnis und Quäkerarbeit : gestern, heute und morgen (RCV 2000)

Kurt Strauss
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"Lasst mich einfach sagen, dass wir ein neues Millennium begonnen haben, und das scheint mir Grund genug zu sein, einen Augenblick innezuhalten um zu überlegen, woher wir gekommen sind, wo wir jetzt stehen und wo und wie wir am besten weitermachen sollen. Sollten wir einfach wie bisher weitermachen? Wäre das der richtige Weg für uns?"
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Quäkerglaube, Quäkerzeugnis und Quäkerarbeit : gestern, heute und morgen (RCV 2000)

Kurt Strauss
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In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 2000 fragt der britische Quäker Kurt Strauss nach der Verbindung von Glaube und Wirken bei de Frühen Freund:innen, am Jahrtausendwechsel und, soweit das möglich ist, in der Zukunft. (Mit einem Nachwort des Autors für die Online-Veröffentlichung, dreizehn Jahre später).

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Das Sichtbare verwandeln / Transforming the Visible (RCV 1999)

Dori Veness
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„Es ist überaus wichtig zu begreifen, dass Kontemplation und Aktivität einander keineswegs ausschließen. Zwischen ihnen gibt es keinen Widerstreit, zwischen ihnen braucht es auch keine Spannungen zu geben. Doch sollten Kontemplation und Aktivität in Balance gebracht werden.“ The PDF version is bilingual German/English.
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Das Sichtbare verwandeln / Transforming the Visible (RCV 1999)

Dori Veness
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In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1999 lotet Veness Höhen und Tiefen ihres kontemplativen Lebens aus und vergleicht es mit dem aktiven, zielstrebig handelnden Dasein anderer. Ihre Berufung war vielleicht keine Wahl – eine Erkrankung schränkt ihre Möglichkeiten ein -, doch sie lebt sie als solche und bringt uns den Beitrag, den kontemplative Menschen in der Gemeinschaft einbringen können, näher.

The PDF version is bilingual German/English.

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Quäker in der Gesellschaft (RCV 1998)

Hans-Ulrich Tschirner
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Quäker in der Gesellschaft (RCV 1998)

Hans-Ulrich Tschirner
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In seiner Cary-Vorlesung von 1998 lotet Hans-Ulrich Tschirner unser Wirken als Quäker in der Gesellschaft aus, die schwierigen oder gar unmöglichen Entscheidungen wie im 17./18. Jahrhundert beim “heiligen Experiment” (William Penn), der Quäker-Kolonie Pennsylvanien, in der rund 70 Jahre lang das Friedenszeugnis als oberste Richtschnur politischen Handelns galt, bis die abgeforderte Zahlung einer Kriegssteuer zum Rückzug der Quäker aus der Regierung führten. Auch in der heutigen Gesellschaft begegnen wir oft solchem Dilemma als “Philanthropen, Revolutionäre oder nur religiöse Phantasten”, so der Untertitel.

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Soziale Zeugnisse der Quäker (RCV 1997)

Inge Specht
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"Immer wieder hat mich aufs Neue fasziniert, was Quäker in den 300 Jahren ihrer Geschichte im Kleinen angeregt haben. Die Wirkung ihrer schlichten, radikalen Ethik ist hier in Deutschland weniger bekannt.“ Inge Specht fragt, ob die Quäker neben dem Friedenszeugnis auch ein Soziales Zeugnis formulieren sollten - und zeichnet nach, wie Quäker früher und heute dieses Zeugnis immer schon lebten und leben.
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Soziale Zeugnisse der Quäker (RCV 1997)

Inge Specht
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In ihrer Cary-Vorlesung von 1997 fragt sich Inge Specht, ob die Quäker neben dem Friedenszeugnis auch ein Soziales Zeugnis formulieren sollten? Sie zeichnet nach, wie Quäker früher und heute dieses Zeugnis immer schon lebten und leben, und wagt sogar einen Versuch, aus den bekannten Texten Formulierungen zu destillieren.

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Kinder zwischen naiver und intellektueller Religiosität (RCV 1996)

Heinrich Brueckner
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"Jeder Mensch stellt sich in irgendeiner Form drei philosophische Grundfragen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Er stellt sie in jedem Lebensabschnitt neu, aus jeweils anderer Perspektive, und er versucht sie je nach dem Stand seines Wissens und seiner Lebenserfahrung immer differenzierter zu beantworten."
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Kinder zwischen naiver und intellektueller Religiosität (RCV 1996)

Heinrich Brueckner
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Heinrich Brückner beschreibt seine Cary-Vorlesung von 1996 so: “Zusammenfassend habe ich ein sehr weit offenes Verständnis für Religiosität dargestellt von der naiv aufgenommenen Erfahrung bis zum reflektierenden Ringen um Verständnis – auch mit Hilfe von Symbolbildern.” Er spannt den Bogen von prägenden Erfahrungen der eigenen Kindheit über Erkenntnisse aus seiner langjährigen Praxis als Kinderarzt hin zu intellektueller Begriffbildung späterer Jahre. Religiösität als lebendige Energie außerhalb religiöser Dogmen ins Leben zu integrieren, als lebendigen Fluss des Werdens, ist sein Wunsch und Ziel.

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Meine Erfahrung der Botschaft von George Fox durch seine Episteln (RCV 1995)

Annette Fricke
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"Fox nahm die Botschaft auf und verbreitete diese Erfahrung, die sein Herz vor Freude hüpfen ließ. Er konnte ‚cheerfully’ – ‚froh’ – über diese Welt gehen." Die Episteln machen den Kern des Quäkertums erfahrbar, müssen aber für heutige Leser erläutert werden - dieser Aufgabe stellt sich die Vorlesung.
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Meine Erfahrung der Botschaft von George Fox durch seine Episteln (RCV 1995)

Annette Fricke
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Annette Fricke widmet sich in ihrer Cary-Vorlesung von 1995 den Episteln von George Fox, die er 1647 bis zu seinem Tod 1691 verfasste, ihrem zeitlichen Kontext, ihrer Sprache und Symbolik, den biblischen Bezügen und ihrer Relevanz für uns heute. Sie spürt einzelnen Sätzen und Worten nach, wägt die Nuancen der verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten ab und interpretiert ihre Bedeutung damals und heute, so dass George Fox’ Denken für uns klar und einsichtig wird. Mit Übersetzung der Episteln von George Fox und Zeittabelle im Anhang.

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Spirituelle Freundschaft : neue Modelle, neue Beziehungen (RCV 1994)

Harvey Gillman
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„Wenn alles dunkel erscheint, ist es unsere Rolle als Quäker, Solidarität und Gastfreundschaft anzubieten. Wir haben eine lebendige und aufregende Geschichte zu erzählen. Die frühen Quäker sagten, sie leben in biblischen Zeiten, ihre Geschichte sei Teil des göttlichen Abenteuers. Das gilt auch für uns.“
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Spirituelle Freundschaft : neue Modelle, neue Beziehungen (RCV 1994)

Harvey Gillman
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“Jesus befiehlt, aber der Befehl kommt nicht von oben herab, sondern es ist das Wort eines Freundes”. Mit dem Wesen dieser spirituellen Freundschaft, die auf Gleichheit, Akzeptanz, Liebe beruht, beschäftigt sich Harvey Gillman in seiner Cary-Vorlesung von 1994. Gillman stellt Modelle unserer Beziehungen vor: die wir zum “großen Mysterium” unterhalten und unter uns in Gemeinschaft, die der frühen Freunde und die der heutigen. “Da Gott gastfreundlich ist, müssen auch wir es sein.”

  • Die PDF-Datei ist ein Scan der Printversion – Onlineversion folgt.
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Jesu Nachfolge heute : vom Erlöser zum Leitbild (RCV 1993)

Maurice de Coulon
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"Es ist wie bei zwei Liebenden, die sich als füreinander bestimmt erkennen, weil sie sich gegenseitig in ihrem wahren Selbst erkennen. Ich erkenne den anderen in mir. Ich erkenne den Schatten des Ichs als unabdingbaren Bestandteil meines ganzen Selbst und bringe ihn ans Licht. Licht und Schatten verbinden sich miteinander. Dadurch verwandelt sich die destruktive Kraft des Schattens in eine dem Licht dienende Kraft. Wer könnte das für mich tun, außer mein Ich, das zum Selbst wird."
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Jesu Nachfolge heute : vom Erlöser zum Leitbild (RCV 1993)

Maurice de Coulon
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Maurice de Coulon skizziert in seiner biographisch ausgerichteten Cary-Vorlesung von 1993 sein anderes Jesusbild: das Bild von Jesus, dem Erlöser, hinter sich lassend, erkennt er Jesus als Leitbild an, als Wegbereiter, als Ausdruck des Prinzips “Leben” ohne Wenn und Aber, in der Liebe, im Dienen, in der Erkenntnis, in der Nachfolge. “Er stellt mit seinem Leben ein für mich bisher unübertroffenes Sinnbild für mein eigenes Leben dar.”

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Quäker sein zwischen Marx und Mystik (RCV 1992)

Heinz Roehr
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"Dies ist mein Leben, mein Weg, der sozusagen „von Fuchs zu Fox“ und wieder zurück zu Fuchs geführt hat. [...] Mystik und Marxismus/Sozialismus sind zunächst zwei getrennte, sich gegenseitig kritisierende, aber zugleich einander ergänzende Wege zum Menschsein. Sie verhalten sich wie Einatmen und Ausatmen, wie Systole und Diastole. Aber sie konvergieren in dem Punkt, wo es ein eindeutiges Ja zur Schöpfung, zur schwesterlichen Erde, zur Rettung des Menschen zu sprechen gilt."
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Quäker sein zwischen Marx und Mystik (RCV 1992)

Heinz Roehr
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“Ich erforsche Mystik, ich lehre Mystik und versuche, Mystik zu leben (…)! Ich erforsche Marxismus, ich lehre Marxismus und ich versuche, Marxismus zu leben”, schreibt Heinz Röhr 1992 in seiner Cary-Vorlesung. Damit ist zugleich sein eigenes Leben “umfasst”, als real erlebte Quintessenz von Lehre und Theorie.

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Die Quäker : ein Orden in der Gemeinschaft der Christen? (RCV 1991)

Paul Oestreicher
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"Worin liegt nun der Sonderauftrag dieses Ordens, dieser kleinen, unsystematischen aus der christlichen Tradition hervorgegangenen Gemeinschaft? ... [Sich] zu einer verbindenden Gemeinschaft [zu] entwickeln, die einen bisher unerfüllten Beitrag machen könnte zur Einheit unserer zerrissenen, zerspaltenen Menschheit. Wären wir dann dem Punkt etwas näher gekommen, sagen zu können: das innere Licht Gottes vereint und trennt nicht mehr? Damit wäre vielleicht zumindest ein Unheil der Religion im Ansatz aus der Welt geschafft."
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Die Quäker : ein Orden in der Gemeinschaft der Christen? (RCV 1991)

Paul Oestreicher
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Der anglikanische Pfarrer und Quäker Paul Oestreicher versucht in seiner Cary-Vorlesung von 1991, die Quäker-Gemeinschaft als “Orden” christlicher Prägung besser zu verstehen, erklärt die Parallelen und Unterschiede und fragt nach seinen Aufgaben. Der Orden der “Suchenden einerseits und der Flüchtlinge [aus der Kirche] andererseits” stellt auch “hohe Forderungen … der risikoreichen Freiheit und der teueren Liebe”.

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Bin ich meines Bruders Hüter? (RCV 1990)

Helmut Ockel
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"Das ‚Hüten‘, die ‚Fürsorge‘ schließt das Anerkennen der Gegensätzlichkeiten und das ‚Wahr‘nehmen unserer Aggressionsbereitschaft ein. Beides brauchen wir, beides wurde uns ‚verkündet‘."
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Bin ich meines Bruders Hüter? (RCV 1990)

Helmut Ockel
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Helmut Ockel betreibt in seiner Cary-Vorlesung von 1990 ein intensives Wieder-Lesen von 1. Mos. 4, 1-16, dem Mythos von Kain und Abel. Er interpretiert ihn u.a. als innerpsychischen Gegensatz zweier produktiver Kräfte. Nicht der sichtbar gewordene Zorn ist ‚böse‘, sondern der Umgang damit, die Tötung. Wir müssen Spannungen aushalten und den Dialog innen wie außen führen, nicht unterbinden.

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Glauben, der nicht zu Taten führt, ist ein leblos Ding (RCV 1989)

Annelies Becker
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"Dem Gedanken des inneren Lichts und dem Glauben an das Gute im Menschen entspringend versuchen wir zu vermeiden, dass ein Programm einer Gruppe aufgezwungen und nicht genügend auf gemeinsame positive Zusammenarbeit geachtet wird, wie das bei Regierungen vorkommen kann [...]; soziale Gerechtigkeit, die Kluft zwischen arm und reich, erfordert auch in diesem Bereich dauernde Wachsamkeit.[...] Die geistige Grundeinstellung müsste spürbar sein. Sie ist die treibende Kraft, die den Samen sät und an ganz unerwarteten Stellen Blüten treiben lässt."
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Glauben, der nicht zu Taten führt, ist ein leblos Ding (RCV 1989)

Annelies Becker
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Ausgehend von ihrer Erfahrung mit der Quäkerspeisung in den 1920er Jahren legt Annelies Becker in ihrer Cary-Vorlesung aus dem JAhr 1989 dar, dass Hilfsarbeit und Soziale Anliegen im Herzen des Quäkertums liegen.

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Es ist ein Licht in jedem Menschen (RCV 1988)

Ines Ebert
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"Es schmerzt mich immer wieder, wenn die Reinheit des Wollens nicht erkannt oder anerkannt wird, wenn das Licht im anderen und das Licht, das der andere sieht, nicht geglaubt wird, auch wenn dieses Verhalten mit dem Wohl zukünftiger Menschen begründet wird. Kann man die Würde zukünftiger Menschen durch Entwürdigung der heutigen gewinnnen? Das Licht ist in jedem heutigen Menschen, so wie es in jedem zukünftigen sein wird."
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Es ist ein Licht in jedem Menschen (RCV 1988)

Ines Ebert
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In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1988 sucht Ines Ebert nach dem Grund der Toleranz und der Hoffnung, die entsteht, wenn wir auf das Licht im Anderen antworten.

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Der Raum der Stille im Alltäglichen (RCV 1987)

Wolfgang Harms
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"Miteinander haben wir die Stille gelernt, in sie einzutreten, auf sie zu warten, sie zu erfahren, lebendig und erfüllt. Dabei war es gleich, ob es im Regen im feuchten Zelt am Rhein, auf der Wiese am Hang, im nächtlichen Regenwald oder bei Sonnenaufgang auf dem Hügel vor dem Steinbruch über der Ruhr war, oder auch bei der gemeinsamen Arbeit im Workcamp."
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Der Raum der Stille im Alltäglichen (RCV 1987)

Wolfgang Harms
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In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1987 beschreibt Wolfgang Harms die Wirkung der Stille, aus denen eine schöpferische Unruhe erwachsen kann. In der Stille wird die Beziehung zu Gott ebenso gestärkt wie jene zu anderen Menschen, so seine Erfahrung.

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… “dass man da wohnen möge” (RCV 1986)

Helga Tempel, Konrad Tempel
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"Wir möchten [...] uns freudig anderen Menschen nähern und dem Ruf der Erde antworten, die eine Hand leer, in der anderen quellende Samenkörner, voll Vertrauen in die uns geschenkten Möglichkeiten und gleichzeitig im Bewusstsein, Teil einer langen Kette zu sein."
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… “dass man da wohnen möge” (RCV 1986)

Helga Tempel und Konrad Tempel
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Helga und Konrad Tempel teilen ihre “Vision und Erfahrung eines gemeinsamen Lebens”: Zwei Lebenswege, gemeinsame spirituelle Suche und gemeinsames Engagement für den Frieden und die Gewaltfreiheit.

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Einzelheiten zum Ganzen (RCV 1985)

Hans Petersen
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"Alle theologischen oder philosophischen Überlegungen unternehme ich (zwangsweise) als Laie. Hintergründe meiner Aussagen sind: Gespräche, Bücher, Phantasien, Kombinationen, Menschen, Menschen, Menschen... Mein religiöses Leben stützt sich nicht auf Wissen, nur auf (mystische) Erfahrung, woraus sich einiges wiederholt Erlebte oder Erfahrene zu gewissem (=gewusstem) Wissen verdichtet hat... etwa die Auffassung, dass Religiosität die Verbindung von allem mit allem zu allem, also vielleicht eine besondere Art Dialektik sei."
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Einzelheiten zum Ganzen (RCV 1985)

Hans Petersen
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Hans Petersen, der als Protest gegen den Nationalsozialismus zum Quäker wurde, blickt in seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1985 zurück auf sein Leben und die Antworten, die er auf die Frage gefunden hat, woran und warum er glaubt.

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Lasst euer Leben sprechen : Das Christus-Licht in gewöhnlichen Menschen wie du und ich (RCV 1984)

Pleasaunce Holtom
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"Die frühen Quäker waren Männer und Frauen, die auf den göttlichen Geist in sich lauschten und mit ihrem Leben antworteten. Das Licht des Christus, das in ihnen leuchtete, kann und soll auch uns erleuchten – uns gewöhnliche Menschen, dazu aufgerufen, für die Wahrheit zu zeugen. Unser Leben spricht freilich auf jeden Fall, ob wir das möchten oder nicht. Worauf es dabei aber ankommt, ist, was unser Leben jeweils sagt."
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Lasst euer Leben sprechen : Das Christus-Licht in gewöhnlichen Menschen wie du und ich (RCV 1984)

Pleasaunce Holtom
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Die Cary-Vorlesung von Pleasaunce Holtom aus dem Jahr 1984 stellt das Leben ‘gewöhnlicher’ Quäker in den Mittelpunkt und erzählt dabei amerikanisch-deutsche Quäkergeschichte. Das Leben spricht auf jeden Fall, so das Fazit – aber es kommt darauf an, was es sagt.

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Alle Menschen sind unsere Brüder : Quäkerhaltung und -arbeit 1933-[19]41

Anna Sabine Halle
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Eine Kurzdarstellung von Quäkerhaltung und Quäkerarbeit zur Zeit des Nationalsozialismus. Ein Sonderdruck aus “Der Quäker” Nr.9/1984, den wir kostenfrei als PDF zur Verfügung stellen.

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Fürchtet Euch nicht … (RCV 1983)

Georg Schnetzer
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"Für Jesus besteht die tödliche Krankheit, an der die Menschen leiden, in der Furcht ... Von dieser Furcht müssen wir befreits werden. "Sicher", werdet ihr sagen, "meinst du, müssen wir von der Sünde befreit werden?" Ich glaube nicht. Die Sünde scheint Jesus nicht so zu beschäftigen. Die hat er einfach vergeben. Sein Urteil über die Furcht wars viel rigoroser. [...]Jesus war ein Realist. Er wußte, daß wir uns mit der Furcht selbst auseinandersetzen müssen. Was er seinen Jüngern sagte, ist, daß es ihnen schlechter gehen wird als anderen Menschen. "Wer mir nachfolgen will, nehme sein Kreuz auf sich" oder ein andermal: "In der Welt habt ihr Angst, aber habt nur Mut." Kurzum, er sagte, daß das Schlimmste, das dir passiert, nichts zum Fürchten ist."
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Fürchtet Euch nicht … (RCV 1983)

Georg Schnetzer
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In seiner Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1983 fragt Geoerg Schnetzer nach den Gründen für Angst in seinem und unserem Leben und den Möglichkeiten, diese zu überwinden: “Das war also der Auftrag von Jesus, so wie er ihn verstand: Die Furcht in den Herzen der Menschen zu besiegen und sie durch Vertrauen und Zuversicht zu ersetzen. Uns von einem Leben der Defensive zu befreien und an dessen Stelle ein Leben der Freiheit und Spontaneität zu setzen. Ein reiches und erfülltes Leben an die Stelle der zerbrechlichen und ängstlichen Existenz zu setzen, zu der unsere Furcht uns verdammt.”

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