Ruth Gronow
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Die Stellung der Bibel in der “Gesellschaft der Freunde” (RCV 1957)

Ruth Gronow
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"Je nach dem verschiedenen Blickpunkt der Zeugen muß sich jedes mal ein sehr anderes Bild ergeben. Wie anders ist schon der Anblick etwa der Wartburg, wird sie westlich von Eisenach her gesehen oder vom Durchblick der „Hohen Sonne" auf dem Wege nach Ruhla! Solche Verschiedenheit wird um so größer, je höher der betrachtete Gipfel ist. Ebenso wachsen die Verschiedenheiten, durch die verschiedenen Blickpunkte der Betrachter bedingt, mit der Größe der geschilderten menschlichen Persönlichkeit. Ein Einzelner vermag von ihr nur einen Bruchteil zu erfassen. Solche Verschiedenheiten aber sollten nicht Erschwerungen bedeuten, sondern Hilfen. Sie helfen, uns vom Buchstaben zu lösen. Nicht Buchstabe und nicht Abbild wird hier in unsere Hand gelegt, sondern einzig ein Samenkorn, dessen innere Lebenskraft jede Form sprengt."
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Die Stellung der Bibel in der “Gesellschaft der Freunde” (RCV 1957)

Ruth Gronow
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In ihrer Cary-Vorlesung aus dem Jahr 1957 stellt die evangelische Theologin und Quäkerin Ruth Elsner von Gronow die Frage nach der Bedeutung der Bibel in der Erfahrungsreligion Quäkertum. Ihr Ausgangspunkt ist dabei, dass die Bibel nicht der einzige Zugang zur Wahrheit sein kann, weil auch etwa Gandhi ohne Bibelbezug das verstehen und leben konnte, was den Kern der biblischen Botschaft ausmache. Ihre umfangreiche Bibelkenntnis nutzt sie im Vortrag, um den Freund:innen Ohren und Herzen zu öffnen, für das, was zu ihrer Verfassung sprechen könnte.

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